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Evangelische Kirche
Veränderungskommunikation

Unser Weg zum DLZ: Die Evangelische Landeskirche in Baden gestaltet ihre Verwaltung neu

Wie erklärt man den Aufbau einer komplett neuen kirchlichen Verwaltungsstruktur so, dass Mitarbeitende und Kirchengemeinden mitgehen? Wir haben Menschen aus allen Ebenen zu Wort kommen lassen – und daraus einen Film gemacht, der Veränderung nicht abstrakt, sondern persönlich erzählt.

Aufgabe

Die Evangelische Landeskirche in Baden (Ekiba) baut mehrere bisher getrennte Verwaltungen zu einem großen, standortübergreifenden Dienstleistungszentrum (DLZ) zusammen – ein tiefgreifender Organisationswandel, der bis 2027 umgesetzt wird. Unsere Aufgabe war es, diesen Prozess für Mitarbeitende, Kirchengemeinderäte und Führungskräfte greifbar zu machen: Warum dieser Schritt notwendig ist, was er konkret bringt – und wie aus Unsicherheit Aufbruchsstimmung wird.

Umsetzung

Wir haben bewusst auf O-Töne statt auf einen einzelnen Erzähler gesetzt: Eine Kirchengemeinderätin, Mitglieder der Geschäftsführung, ein Dekan und Mitarbeitende kommen im Film direkt zu Wort. Gedreht haben wir reportageartig – ohne starre Frage-Antwort-Dramaturgie oder einstudierte Statements. So bekamen die Menschen Raum, ihre Gedanken selbst zu entwickeln, statt PowerPoint-Floskeln aufzusagen. Das Ergebnis ist ein authentisches Stimmenbild, das die Perspektiven aller Beteiligten abbildet – von der Sorge um fehlende Fachkompetenz bis zur Vorfreude auf mehr Austausch und bessere Services. Das biblische Bild vom weiten Zelt und der Zuspruch „Fürchte dich nicht“ geben dem Wandel einen inhaltlichen und emotionalen Rahmen, der zur Institution passt.

Einsatz

Der Film begleitet die interne Kommunikation rund um die Gründung des Dienstleistungszentrums Mittelbaden und wird bei Mitarbeitendentagen sowie in der Ansprache von Kirchengemeinden eingesetzt. Er schafft Orientierung in einem komplexen Veränderungsprozess und macht deutlich: Der Wandel wird von den Menschen selbst getragen und gestaltet.

Der tema-Tipp für bessere Filme:

Viele Stimmen, eine Botschaft: Wenn unterschiedliche Perspektiven dieselbe Kernbotschaft tragen, wirkt Veränderung glaubwürdig statt verordnet.

Reportage statt Regie: Wer Menschen Raum gibt, ihre Gedanken frei zu entwickeln, statt einstudierte Statements abzufragen, bekommt echte Aussagen statt Floskeln – und damit einen Film, dem man glaubt.

Vertraute Bilder nutzen: Ein Motiv aus der eigenen Kultur oder Tradition – hier das biblische Zeltbild – schafft Identifikation und macht Abstraktes greifbar.

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